Über den Energieverbrauch bei musikalischer Betätigung

Abstract

Die physiologischen Vorg~.nge bei der musikalischen Bet~tigung sind nach vielerlei l~ichtungen hin untersucht worden, am wenigsten jedoch hinsichtlich des Energieaufw~ndes, den sie erfordern. Im Zusammenhang mit breit angelegten Untersuehungen fiber die Energetik des S~ngers und Instrumentalmusikers, mit welchen der eine yon uns (Schroetter) bereits im Jahre 1920 begonnen hat1), um sie sparerhin nach Beschaffung entsprechender Mittel in groBem Mal~stabe wieder aufzunehmen, schien es yon bssonderem Interesse, gleichartige Studien aueh im H0henklima. yon Davos anzustellen, denen noch insofcrn :Bedeutung zukommt, als sie gegebenenfalls einen Mal~stab ffir die Frage naeh entsprcchender :Bet~tigung beim hngenoder herzkranken S~nger bzw. Bcrufsmusiker abgebcn k6nnen. Woes wfinsehenswert erscheint, werden wir auf einige der in Wien gewonnenen Werte :Bezug nehmen. Der Energieaufw~nd wurde indirekt bestimmt dureh Messung des Gaswechsels, dessen Werte in bekannter Weise in ealorische Werte umgerechnet wurden. W~hrend die bezfigliehen Messungen beim Instrumentalmusiker mittels des sonst fibliehen Verfahrens ausgeffihrt werden k0nnen derart, dal~ die Ausatmungsluft mittels Mundstfickes und Nasenklemme der Gasuhr zwecks Messung zugefiihrt wird, erfordert die Erfassung der Atmungsmechanik und des Stoffweehsels beim S~inger (Pfeifer) und Redner (Sehauspieler) die Verwendung einer den Gesiehtsteil des Kopfes dicht ubsehliel~enden, mit eincr leiehten Metallkapsel, entsprechenden Ventilen und weiten ]~ohrans~tzen versehenen Kaut-

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